Präzise Technik für ein ambitioniertes Brückensanierungsprojekt in Slowenien
Bei der umfassenden Sanierung der beiden Autobahnviadukte Skedenj-I und Skedenj-II in der Nähe von Maribor, Slowenien, kommen zwei Aufzugslösungen des bayerischen Unternehmens GEDA GmbH zum Einsatz: der GEDA 300 Z sowie die kombinierte Transportbühne GEDA 500 Z/ZP. Beide Systeme unterstützen die logistisch und technisch komplexe Maßnahme und tragen maßgeblich zur Effizienz und Sicherheit der Arbeiten bei.
Sanierung von Skedenj-I und Skedenj-II
Das Projekt zählt mit einer Gesamtlänge von 930 Metern zu den größten Brückensanierungen in der jüngeren Geschichte des Landes. Die Skedenj-I-Brücke weist mit 530 Metern Länge und bis zu 30 Metern Höhe beachtliche Ausmaße auf. Die benachbarte Skedenj-II ist zwar mit 400 Metern etwas kürzer, übertrifft jedoch die erste in der Höhe deutlich und erreicht bis zu 50 Meter. Die geplante Bauzeit beträgt rund sechs Monate. Aufgrund des technischen Anspruchs sowie der eingesetzten Sonderlösungen bei der Gerüstkonstruktion gilt das Vorhaben als besonders herausfordernd.
Technische Anforderungen an den Baustellenzugang
Die Sanierung erfolgt unter Einsatz zweier Gerüstsysteme: Neben einem durchgehenden Hängegerüst unterhalb der Fahrbahn sind die Pylone vollständig eingerüstet. Für den Transport von Baumaterialien entlang dieser anspruchsvollen Struktur ist ein reibungsloser, zeitsparender und sicherer Zugang unerlässlich.
Der GEDA 300 Z kommt hier als reiner Materialaufzug zum Einsatz. Das System transportiert Lasten bis zu 300 Kilogramm mit einer Geschwindigkeit von 30 Metern pro Minute. Dabei sind Förderhöhen bis zu 100 Meter problemlos möglich – ein entscheidender Vorteil angesichts der Höhendifferenzen und des unregelmäßigen Zugangs zu den Arbeitsbereichen unterhalb der Brücke.
Ergänzt wird der Einsatz durch den GEDA 500 Z/ZP. Diese Transportbühne ist sowohl für den Material- als auch den Personentransport ausgelegt. Im Personenbetrieb können bis zu fünf Personen mit einer Geschwindigkeit von 12 Metern pro Minute befördert werden; im Materialmodus sind es bis zu 500 Kilogramm bei einer Geschwindigkeit von 24 Metern pro Minute. Beide Aufzugstypen sind mit den GEDA-Etagensicherungstüren in den Varianten „Comfort“ und „Eco“ ausgestattet, was zusätzliche Sicherheit an jeder Gerüstebene gewährleistet.

Langjährige Kooperation als Projekterfolgsfaktor
Der technische Einsatz wird flankiert von einer stabilen Partnerschaft zwischen GEDA GmbH und dem slowenischen Unternehmen Hegomont d.o.o. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit mehr als 25 Jahren. Hegomont bringt über drei Jahrzehnte Erfahrung im Bereich der Baustelleneinrichtung mit, während GEDA über eine ebenso lange Tradition in der Entwicklung und Fertigung von Höhenzugangslösungen verfügt. Die Projektbeteiligten profitieren so von einer eingespielten Kooperation und tiefgehender fachlicher Expertise.
Jernej Gornjak, Technischer Direktor von Hegomont d.o.o., ordnet das Projekt in einem größeren Kontext ein: „Es handelt sich um die größte Sanierung von Viadukten – Autobahnbrücken – in der Geschichte Sloweniens. Ein derart gewaltiges Projekt hätten wir unter so anspruchsvollen Bedingungen niemals erfolgreich umsetzen können.
Mit Hilfe der GEDA Aufzüge kommen wir beim Bau der Hängegerüste mit einer Geschwindigkeit von über 12 Metern pro Tag entlang der gesamten Unterseite der Brücke zügig voran. Das Projekt stellt für uns zudem einen Meilenstein dar, da es das größte Bauvorhaben in der Geschichte unseres Unternehmens ist – sowohl in Bezug auf den Arbeitsumfang als auch aus finanzieller Sicht.“

Über das Unternehmen GEDA
Die GEDA GmbH mit Sitz in Asbach-Bäumenheim ist seit über 90 Jahren ein fester Bestandteil der internationalen Bau- und Industrieaufzugsbranche. Das Portfolio reicht von kleinen Seilaufzügen für Handwerksbetriebe über modulare Transportbühnen bis hin zu komplexen Personen- und Materialaufzügen für Großbaustellen.
Auch im Bereich der dauerhaft installierten Industrieaufzüge – etwa für Kraftwerke, Zementwerke oder Offshore-Plattformen – ist das Unternehmen aktiv.
Die Beteiligung an dem Brückensanierungsprojekt in Slowenien unterstreicht die technische Relevanz der GEDA Systeme für anspruchsvolle Infrastrukturbauten – und zeigt, wie spezialisierte Aufzugstechnik zur Effizienzsteigerung und Arbeitssicherheit auf modernen Baustellen beitragen kann.