Bauschutt als Rohstoff
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Bauschutt als Rohstoff

Es ist eine paradoxe Situation: Einerseits stehen in manchen Regionen nicht mehr ausreichend Rohstoffe fürs Bauen zur Verfügung, andererseits deponiert die Recyclingbranche Millionen Tonnen von Bauschutt. Die Fraunhofer-Gesellschaft wollte sich damit nicht länger abfinden und ent­wickelte ein bahnbrechendes Verfahren zur Trennung nicht sortenreiner Bauschuttfraktionen

Wir haben darüber zu Jahresbeginn berichtet: Einige im Baugewerbe bislang selbstverständlich verwendete Rohstoffe werden langsam rar. Allen voran industriell nutzbarer Sand oder auch Kies stehen nicht mehr in unbegrenztem Maße für die Herstellung von Beton, Mauersteinen oder Asphalt zur Verfügung.

Um dieser Ressourcenverknappung entgegenzuwirken, haben sich vier Fraunhofer-Institute im Rahmen des Projekts »BauCycle« über drei Jahre mit der Verwertung von mineralischen Baustoffen aus Abbruchmaterialien beschäftigt.

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Was Business-Apps können müssen
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Was Business-Apps können müssen

Apps hat man auf dem Smartphone oder dem Tablet immer und überall dabei. Sie bedienen in der Regel jeweils genau eine Anforderung. Das ist insbesondere bei Business-Apps so. Sie sind quasi der maßgeschneiderte Anzug für ein bestimmtes Thema, so Christoph Kumnick, Projektleiter bei Traser Software

Apps sind aus unserem privaten und beruflichen Leben nicht mehr wegzudenken. 2017 wurden weltweit 175 Milliarden Apps heruntergeladen. 2022 werden voraussichtlich etwa 70 Prozent aller Software-Aktionen auf dem Smartphone durchgeführt. Dabei ist die Erfindung „App“ erst zehn Jahre jung. Auf der App-Hitliste hat der Gamebereich die Nase vorn, denn nahezu jede vierte verfügbare App dreht sich ums Spiel. Auf Platz zwei und drei mit jeweils knappen zehn Prozent geht es mit den Themen Business und Bildung weiter.

Wir wollten vom Experten mehr zum Thema Business-Apps erfahren und haben nachgefragt.

Woher kommen die Ideen für die Traser-Apps?

Direkt aus der Branche – von unseren Anwendern. Dafür suchen wir den direkten Austausch in unseren Pilotgruppen. Es nützt ja gar nichts, wenn wir als Entwickler im stillen Kämmerlein überlegen, was unsere Kunden brauchen könnten. Unsere Land- und Baumaschinenhändler haben weitestgehend die gleichen Heraus- und Anforderungen. In unseren Händler-Arbeitskreisen kristallisieren wir heraus, wo Bedarfe sind und konzipieren erste Lösungsideen. Im Businessbereich geht es eigentlich immer darum, die tägliche Arbeit zu optimieren, indem Prozesse vereinfacht und verschlankt werden. Unterm Strich geht es bei uns immer darum, den Standard zu verbessern und inzwischen gehören mobile Applikationen definitiv dazu.

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Mehr Flexibilität für Straßenbeläge
Altreifengranulat kann Asphaltmischungen zugesetzt werden

Mehr Flexibilität für Straßenbeläge

Autoreifen gehören auf die Straße! Logisch. Doch wem ist schon klar, dass sie seit einiger Zeit auch in der Straße stecken? Zermahlen zu Gummimehl helfen sie als recycelte Altreifen, die Eigenschaften von Asphaltbelägen maßgeblich zu verbessern

Mit Temperaturextremen, das haben die letzten Jahre unmissverständlich gezeigt, ist auch hierzulande künftig vermehrt zu rechnen. Anhaltend heiße Sommer wechseln sich ab mit Wintern, die phasenweise von empfindlich kalten Temperaturen gekennzeichnet sind und vor allem reichlich Niederschläge bringen. Das stellt hohe Anforderungen an die Beläge unseres Straßennetzes. Gleichzeitig wächst auch die mechanische Beanspruchung.

In der Europäischen Union etwa hat sich der Fahrzeugbestand pro 1000 Einwohner seit 1975 mehr als verdoppelt. Enorme Belastungen verursacht aber insbesonderem der Güterfernverkehr. Lag die per Lkw transportierte EU-weite Güterverkehrsleistung im Jahr 1990 bei 1000 Milliarden Tonnenkilometern, war 25 Jahre später bereits ein Anstieg auf circa 1750 Milliarden Tonnenkilometer zu konstatieren.

Aufgrund unserer zentralen Lage in Europa treten die Auswirkungen dieser Entwicklung auf bundesdeutschen Autobahnen natürlich besonders deutlich zutage. Als Folge des stetig steigenden Schwerlastverkehrs steigt allerdings nicht nur die Abnutzung der Straßen, sondern zugleich auch der Druck, den Verkehr aufrechtzuerhalten.

Die Sicherstellung der Qualität und Langlebigkeit von Straßen gewinnt vor diesem Hintergund eine essenzielle Bedeutung und zieht einen sich klar abzeichnenden Bedarf an Hochleistungsbaustoffen für Straßen nach sich.

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Urinspuren im Sand
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Urinspuren im Sand

In einer Zeit, in der umweltverträgliches Bauen immer wichtiger wird, sind vor allem umweltschonend produzierte Baustoffe zur Überwindung traditioneller Bau-techniken gefragt. Nun ist es erstmals gelungen, einen Bio-Ziegel zu produzieren

Sand und Urin, beides in großen Mengen verfügbar, könnten, so wollen es die jungen Forscher im Team von Dr. Dyllon Randall (rechts) der Universität Kapstadt, dereinst als Rohstoffe zur Herstellung von Bio-Ziegeln dienen

Vor einigen Jahren haben Forscher in den USA erstmals versucht, auf Basis urinverwandter synthetischer Substanzen Baustoffe herzustellen. Nun weisen neue Forschungsarbeiten von Suzanne Lambert und Dyllon Randall an der Universität von Kapstadt in Südafrika offenbar einen Weg zur Entwicklung eines Zero-Waste-Verfahrens, das unter Nutzung menschlichen Urins die Herstellung von Ziegeln ermöglicht.

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Leben in den Wolken
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Leben in den Wolken

„The Pearl“ ist ein in Hong Kong verorteter fiktiver Wohn-und Büroturm, der im Kinofilm „Skyscraper“ durch ein verheerendes Feuer bedroht wird. Actionstar Dwayne Johnson und dem Eigentümer des Gebäudes gelingt es am Ende, das Feuer zu löschen und die Menschen im Gebäude zu retten. Um den Film möglichst realistisch wirken zu lassen, beschritt Regisseur Rawson Marshall Thurber neue Wege und ließ das Gebäude wie einen tatsächlich geplanten Neubau nach architektonischen Grundsätzen konstruieren

In den Wolken zu leben, zu arbeiten und zu spielen, das ist ehrgeizige Vision, die in dem aktuellen Action-Streifen dieses Sommers, „Skyscraper“, spektakulär in Flammen aufgeht und damit Action-Star Dwayne Johnson Gelegenheit bietet, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Skyscraper ist die Geschichte des von Johnson gespielten Will Sawyer, dessen Job es ist, die Sicherheit von Wolkenkratzern zu bewerten, und der sich deshalb mitsamt seiner Familie in dem imaginären Hochhaus „The Pearl“ in Hong Kong aufhält, just als in der Mitte des 240 Stockwerke hohen Gebäudes ein verheerendes Feuer ausbricht.  (mehr …)

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Komatsu baggert in der Cloud
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Komatsu baggert in der Cloud

Komatsu stellte auf der Cebit in Hannover seine neue Geschäftssparte Smart Construction vor, mit der die Japaner nun auch in Europa Fuß fassen wollen. Mit Hilfe ihrer KomConnect-Cloudsoftware sollen künftig sämtliche Vorgänge auf dem Bauplatz präzise überwacht und optimal gesteuert werden. Mögliche Produktivitätssteigerung bis zu 60 Prozent!

Leicht hätte man ihn übersehen können, den Stand des Baumaschinenherstellers Komatsu auf der diesjährigen Cebit. Ein Bagger, ein in eine Bagger-Kabine eingebauter Simulator, ein kleiner Tresen – nicht gerade üppig für einen Supertanker wie Komatsu. Doch wer sich davon hätte abhalten lassen, den Leuten von Komatsu einige Aufmerksamkeit zu schenken, der hätte am Ende einiges verpasst. Hier gab es nämlich etwas zu bestaunen, das in Europa schlichtweg als Sensation gelten darf. Doch gemach!

Bagger mit Satellitennavigation

Physisch beherrschend und auch im Hinblick auf die eigentliche Hauptattraktion des Komatsu-Messestands von integraler Bedeutung war zunächst der mitgebrachte 22-Tonnen-Bagger PC210LCi-11, der zu der gerade im Aufbau befindlichen IMC-Flotte des Herstellers gehört – einer Flotte von Baggern und Planierraupen also, die mit der von Komatsu entwickelten Technologie der Intelligent Machine Control (IMC) ausgestattet sind.

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