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CASE Maschinen auf der GaLaBau 2026

Neue Bagger, Radlader und ein elektrischer Mini-Raupenlader für anspruchsvolle Einsätze

CASE Construction Equipment zeigt auf der GaLaBau in Nürnberg ein breites Spektrum aktueller Maschinentechnik für den Garten- und Landschaftsbau. Im Mittelpunkt stehen Maschinen, die hohe Leistungsfähigkeit mit kompakten Abmessungen, guter Wendigkeit und einer auf den professionellen Einsatz ausgelegten Ergonomie verbinden. Neben konventionell dieselbetriebenen Baggern, Radladern und Mini-Raupenladern präsentiert der Hersteller auch vollelektrische Technik.

Die GaLaBau zählt zu den wichtigsten europäischen Fachmessen für den Garten- und Landschaftsbau und bietet damit einen zentralen Treffpunkt für Hersteller, Händler, Anwender und weitere Marktteilnehmer. CASE nutzt die Veranstaltung nicht nur zur Vorstellung neuer Maschinen, sondern auch zum Austausch mit Kunden und Partnern aus einem Anwendungsbereich, in dem beengte Platzverhältnisse, häufig wechselnde Einsatzbedingungen und hohe Anforderungen an Präzision und Bedienkomfort eine besondere Rolle spielen. In Nürnberg stellt das Unternehmen mehrere Neuheiten vor, die auf diese Rahmenbedingungen ausgerichtet sind.

CASE auf der GaLaBau 2026
Mit seinem zweiteiligen Ausleger erweitert der CX105E Reichweite und Arbeitshöhe und erschließt damit zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in der GaLaBau-Praxis

CX105E verbindet Kurzheckkonzept mit zweiteiligem Ausleger

Zu den wesentlichen Neuheiten gehört der CASE CX105E. Der 9,8 Tonnen schwere Raupenbagger wird von einem 73 PS starken Motor angetrieben und ist nach Angaben des Herstellers der weltweit erste Bagger seiner Größenklasse mit einem seitlich angeordneten zweiteiligen Ausleger. Die Konstruktion soll Eigenschaften eines Kurzheckbaggers mit einer für diese Maschinenklasse ungewöhnlich hohen Hubleistung verbinden. CASE gibt die maximale Hubkraft mit bis zu 6,7 Tonnen an.

Der seitlich angebrachte zweiteilige Ausleger war bislang vor allem bei größeren Baggern zu finden. Beim CX105E ermöglicht das Konzept eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich und eine hohe Stabilität über den gesamten 360-Grad-Arbeitsbereich, ohne die kompakten Abmessungen des Kurzheckkonzepts aufzugeben. Gleichzeitig erweitert die besondere Kinematik die Einsatzmöglichkeiten der Maschine.

Gegenüber einem konventionellen Monoblockausleger erreicht der zweiteilige Ausleger laut CASE eine um bis zu 1,5 Meter größere Arbeitshöhe und eine um bis zu einen Meter größere Reichweite. Gleichzeitig steigt die mögliche Hubkraft um bis zu 2,2 Tonnen. Das kann insbesondere bei Arbeiten relevant sein, bei denen Material innerhalb eines begrenzten Baufelds umgesetzt werden muss. Durch die größere Reichweite und Arbeitshöhe lassen sich Umsetzvorgänge reduzieren, was sich unmittelbar auf die Arbeitsabläufe und damit auf die Produktivität auswirken kann.

CASE auf der GaLaBau 2026
Beim CX24D trifft ein zweiteiliger Ausleger auf einen verstellbaren Unterwagen – eine Kombination für präzise Arbeiten auf beengten Baustellen

Auch im Zusammenspiel mit modernen Anbaugeräten eröffnet die Auslegergeometrie zusätzliche Möglichkeiten. Dazu zählen beispielsweise Tiltrotatoren, die im Garten- und Landschaftsbau zunehmend für präzise Planier-, Böschungs- und Modellierarbeiten eingesetzt werden.

In Verbindung mit einer Palettengabel kann der CX105E Materialien laut Hersteller in Höhen von mehr als 6,5 Metern bewegen. Damit erschließt die Maschine Einsatzbereiche, die bislang häufig größeren Baggern vorbehalten waren. CASE positioniert den CX105E entsprechend als Kombination aus Hubleistung, Präzision, Sicht, Produktivität und kompakter Bauweise.

CX24D für beengte Baustellen

Mit dem CX24D zeigt CASE zudem einen Minibagger der 2,5-t-Klasse mit zweiteiligem Ausleger und verstellbarem Unterwagen. Die Konstruktion ist auf Einsätze ausgelegt, bei denen der verfügbare Arbeitsraum begrenzt ist und die Maschine möglichst flexibel manövrieren können muss.

Trotz seiner kompakten Auslegung soll der CX24D die Leistungsmerkmale eines 2,5-t-Minibaggers bieten. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Fahrerarbeitsplatz. CASE stattet die Maschine mit einer geräumigen Kabine aus, für die eine Klimaanlage optional verfügbar ist. Damit richtet sich das Konzept nicht ausschließlich an klassische Tiefbauarbeiten auf engem Raum, sondern auch an längere und ergonomisch anspruchsvollere Einsätze im Garten- und Landschaftsbau.

CASE auf der GaLaBau 2026
Das vollelektrische Mini-Raupenlader-Konzept TL100EV von CASE ist für lärmsensible Einsatzorte konzipiert und soll bis zu acht Stunden Betriebsautonomie ermöglichen

Elektrische Antriebstechnik für emissionssensible Einsatzorte

Auch bei den Antriebskonzepten setzt CASE auf unterschiedliche Lösungen. Auf der GaLaBau ist unter anderem der CASE TL100EV zu sehen, ein vollelektrisches Mini-Raupenlader-Konzept. Die Maschine soll eine Betriebsautonomie von bis zu acht Stunden ermöglichen und verbindet den elektrischen Antrieb mit den für kompakte Lader typischen Einsatzmöglichkeiten.

Neben der Produktivität steht beim TL100EV insbesondere die Reduzierung von Geräuschemissionen und lokalen Abgasen im Vordergrund. Im Betrieb entstehen vor Ort nahezu keine CO2- und Abgasemissionen. Das macht das Konzept insbesondere für Einsatzorte interessant, an denen Lärm und lokale Emissionen eine besondere Rolle spielen. Dazu zählen beispielsweise innerstädtische Baustellen oder Arbeiten in Parks, bei denen die Maschine in unmittelbarer Nähe zu Anwohnern, Besuchern oder anderen Nutzern eingesetzt wird.

Der elektrische Antrieb erweitert damit das Spektrum der im Garten- und Landschaftsbau verfügbaren Antriebstechnologien. Gerade bei wiederkehrenden Arbeiten in sensiblen Bereichen kann die Kombination aus geringerer Geräuschentwicklung und lokal emissionsfreiem Betrieb ein relevanter Faktor bei der Auswahl der Maschinentechnik sein.

CASE auf der GaLaBau 2026
Die großzügig gestaltete Kabine des CW L321G verbessert Rundumsicht und Fahrerergonomie und unterstützt damit effiziente Arbeitsabläufe

CASE erweitert die G-Serie um einen neuen Kompakt-Radlader

Neben den Baggern und dem elektrischen Mini-Raupenlader präsentiert CASE mit dem CW L321G auch einen neuen Kompakt-Radlader der G-Serie. Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung stehen der Fahrerarbeitsplatz, die Ergonomie und die Sichtverhältnisse.

Die neue, großzügig gestaltete Kabine soll eine verbesserte Rundumsicht ermöglichen und damit die Orientierung im unmittelbaren Arbeitsumfeld erleichtern. Zugleich wurden die Bedienelemente ergonomisch optimiert. Für den Einsatz im Garten- und Landschaftsbau sind diese Eigenschaften insbesondere dann relevant, wenn häufige Arbeits- und Anbaugerätewechsel sowie präzise Rangierbewegungen zum täglichen Maschinenbetrieb gehören.

Damit deckt das auf der GaLaBau gezeigte Maschinenprogramm unterschiedliche Anforderungen ab: vom kompakten Minibagger für beengte Baufelder über den leistungsorientierten CX105E mit zweiteiligem Ausleger bis hin zum Kompakt-Radlader und dem vollelektrischen Mini-Raupenlader für lärmsensible beziehungsweise emissionskritische Einsatzorte.

Alain Bulliard, Business Director CASE Construction Equipment DACH: „Die GaLaBau ist der wichtigste Treffpunkt für den Garten- und Landschaftsbau. Sie bietet die ideale Gelegenheit, unsere neuesten Innovationen vorzustellen, uns mit Kunden und Partnern auszutauschen und zu zeigen, wie CASE kontinuierlich Lösungen entwickelt, die den Anforderungen heutiger und zukünftiger Baustellen gerecht werden. Unser gesamtes Team freut sich darauf, die Besucher an unserem Stand in Nürnberg willkommen zu heißen.“ CASE Construction Equipment ist auf der GaLaBau in Nürnberg am Stand 7-332 vertreten.

Breites Maschinenprogramm und Händlernetz

CASE Construction Equipment vertreibt weltweit ein umfassendes Programm an Baumaschinen. Zum Portfolio gehören unter anderem Baggerlader, Raupen- und Mobilbagger, Motorgrader, Radlader, Kompaktlader, Raupenkompaktlader und Stapler. Die Maschinen werden über ein internationales Händlernetz vertrieben, das neben dem Verkauf auch Service- und Unterstützungsleistungen umfasst.

Zum Leistungsangebot gehören nach Angaben des Herstellers ein umfassender Kundendienst, branchenführende Garantieleistungen und flexible Finanzierungslösungen. Damit verfolgt CASE einen Ansatz, bei dem neben der technischen Ausstattung der Maschinen auch deren Einbindung in die betrieblichen Abläufe der Anwender eine Rolle spielt. Gerade im Garten- und Landschaftsbau, wo Maschinen häufig in wechselnden Einsatzumgebungen und mit unterschiedlichen Anbaugeräten eingesetzt werden, sind Verfügbarkeit, Service und eine passende technische Konfiguration wesentliche Faktoren für die Wirtschaftlichkeit.

Fotos: CASE