Schmale Teleskoparbeitsbühne für Wartungsarbeiten in Krems

Bei Wartungsarbeiten an einer Tankanlage im niederösterreichischen Krems war die Auswahl der geeigneten Zugangstechnik maßgeblich durch die örtlichen Rahmenbedingungen bestimmt. Die Arbeitsstelle befand sich in einem schmalen Korridor zwischen einer massiven Betonwand und mehreren Tankbehältern. Entsprechend gering waren die seitlichen Bewegungsspielräume für Personal und Technik. Vor diesem Hintergrund entschied sich der ausführende Betrieb nach gemeinsamer Begehung mit Fachberatern aus dem HKL Center Krems für den Einsatz einer Teleskoparbeitsbühne vom Typ H16 TPX des Herstellers Haulotte.
Haulotte H16 TPX im beengten Anlageneinsatz
Die Vor-Ort-Analyse diente dazu, die geometrischen Restriktionen, erforderlichen Arbeitshöhen sowie die notwendige seitliche Reichweite präzise zu erfassen. Insbesondere die Kombination aus beengter Durchfahrtsbreite und der Notwendigkeit, Bauteile in seitlich versetzten Positionen zu erreichen, stellte erhöhte Anforderungen an Maschinenkonzept und Steuerbarkeit. Auf dieser Grundlage wurde eine Lösung gewählt, die sowohl hinsichtlich Abmessungen als auch Leistungsdaten den projektspezifischen Anforderungen entsprach.

Reichweite und Manövrierfähigkeit im Fokus
Die eingesetzte Haulotte H16 TPX ist für Einsätze konzipiert, bei denen eine Kombination aus kompakter Bauweise und hoher Reichweite gefordert ist. Mit einer seitlichen Reichweite von 12,3 Metern ermöglicht das Gerät das Überbrücken größerer horizontaler Distanzen, ohne die Maschine selbst umsetzen zu müssen. Der schmale Aufbau erleichtert das Befahren enger Zufahrten, während der seitlich schwenkbare Arbeitskorb das präzise Positionieren an schwer zugänglichen Stellen unterstützt.
Die H16 TPX verfügt über eine voll proportionale Steuerung, die feinfühlige Fahr- und Hubbewegungen erlaubt und damit insbesondere bei Arbeiten in unmittelbarer Nähe zu sensiblen Anlagenteilen von Bedeutung ist. Eine 360-Grad-Rotation des Oberwagens erweitert den Arbeitsbereich zusätzlich. Für Einsätze auf nicht befestigtem oder unebenem Untergrund ist die Bühne mit Allradantrieb ausgestattet; die Bodenfreiheit von 35 Zentimetern verbessert die Geländegängigkeit und reduziert das Risiko von Aufsetzern.
Gerade im industriellen Anlagenumfeld, in dem häufig zwischen festen Einbauten, Rohrleitungen oder Behältern manövriert werden muss, sind diese Merkmale entscheidend für einen sicheren und effizienten Arbeitsablauf. Die technische Auslegung der H16 TPX zielt darauf ab, sowohl vertikale als auch horizontale Bewegungen kontrolliert und reproduzierbar auszuführen.

Einbindung in das Vermietportfolio von HKL Baumaschinen
Die Bereitstellung der Maschine erfolgte über HKL Baumaschinen. Das Unternehmen unterhält in Deutschland und Österreich ein flächendeckendes Netzwerk an Centern, darunter spezialisierte Arbeitsbühnen- und Teleskopcenter. In Österreich wird das Standardsortiment an Höhenzugangstechnik in allen Niederlassungen vorgehalten, sodass sowohl kurzfristige Bedarfe als auch längerfristige Projekte bedient werden können.
Das Mietportfolio umfasst neben Teleskoparbeitsbühnen auch Scherenbühnen, Gelenkteleskopbühnen und weitere Zugangslösungen für unterschiedliche Einsatzszenarien. Die dezentrale Struktur der Standorte ermöglicht eine vergleichsweise schnelle Disposition und Anlieferung der Geräte an Baustellen oder Industrieanlagen.
Nach Unternehmensangaben betreibt HKL Baumaschinen mehr als 180 Center in Europa und verfügt über einen Mietpark mit über 160.000 Maschinen und Geräten aus den Bereichen Bau, Industrie und Infrastruktur. Neben der Vermietung zählen der Verkauf und Serviceleistungen zu den Geschäftsfeldern. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über 500 Millionen Euro in Europa.
Der Einsatz der Haulotte H16 TPX in Krems verdeutlicht exemplarisch, wie durch eine präzise Bedarfsanalyse und die Auswahl einer technisch geeigneten Arbeitsbühne auch unter restriktiven Platzverhältnissen ein sicherer Zugang zu hoch gelegenen Arbeitsbereichen realisiert werden kann.
Fotos: HKL




