PROTRADER Bericht

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Ein Kran namens Wolli
Erster Hub in der Dämmerung

Ein Kran namens Wolli

Leuchtend grün präsentiert sich der neue Truck mit Ladekran von Holzbau Dahm GmbH. Er soll dem Unternehmen helfen, sich in seinen wichtigsten Geschäftsfeldern von externen Kran-Dienstleistern unabhängig zu machen 

Es ist beinahe noch stockduster, als am Mittwoch in der Frühe im Industriegebiet von Löf an der Mosel das Vorauskommando eines Montagetrupps der Holzbau Dahm GmbH in einem knallig grünen Volvo-Vierachser mit Ladekran vorfährt. Zunächst müssen Baustellenleiter Marcel Montada und Fahrer Dominik Hermann den jüngsten Neuzugang im Fuhrpark des Unternehmens für den anstehenden Job in die bestmögliche Position rangieren. Die Umstände sind alles andere als optimal: Neben dem Gebäude führt eine derzeit noch unbefestigte Zufahrt auf das rückwärtige Gelände, auf dem das Stahlgerippe einer im Bau befindlichen Halle zu sehen ist.

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Die Knäckebrot-Pizza-Connection
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Die Knäckebrot-Pizza-Connection

Fernab der Heimat verhilft ein Fassi-Ladekran einem kleinen Bauunternehmen seit geraumer Zeit zu einem lukrativen zusätzlichen Geschäftsfeld. Nach dem Wechsel zum neuen Fassi F315RA.2.25 und seinem Aufbau auf einen höchst modernen Truck aus Schweden entstand eine Kombination mit erstaunlichen Fähigkeiten

Am letzten Novembermontag des Jahres liegt ganz Süddeutschland unter einer dichten Nebeldecke. Nur in den Höhenlagen scheint die Sonne am frühen Nachmittag kurz davor, sich partiell bis zum Boden durchzukämpfen. Bei diesem ungemütlichen Wetter ist Norbert Grundmann mit seinem Volvo FH 500 ungefähr auf halber Strecke zwischen Eningen und St. Johann auf der schwäbischen Alb unterwegs, um im Auftrag seines Arbeitgebers, der Firma Herbert Popp, beim Bau einer Stromleitung logistische Unterstützung zu leisten.

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Sany lässt die Erde beben
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Sany lässt die Erde beben

Das renommierte Dortmunder Abbruchunternehmen Paul Kamrath Abbruchtechnik setzt beim Rückbau einer Ladenzeile im westfälischen Hohenlimburg auf ein Schwergewicht der Marke Sany. Der jüngst bei Sany-Vertriebspartner Conta Pronat erworbene SY365C bringt…

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Initialzündung im Transportgewerbe
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Initialzündung im Transportgewerbe

Alle zwei Jahre die Akteure des nordamerikanischen Transportgewerbes zu einer reinen Fachmesse zusammenzubringen – das war der Gedanke hinter der North American Commercial Vehicle Show. Jetzt ging die Zweitausgabe der Nutzfahrzeugmesse mit einer Überraschung zu Ende – geriet sie doch zum Schaulaufen von Trucks mit elektrischem Antrieb

Der Stand des Herstellers MACK

Vom 28. bis 31. Oktober fand jüngst in Atlanta, Georgia, die zweite Ausgabe der North American Commercial Vehicle Show (NACV) statt, ein, wie man sagen kann, durchaus erfolgreicher, gemeinsamer Export des Veranstalters Deutsche Messe aus Hannover und des kanadischen Fachverlags Newcom in die USA. Heuer belegte die NACV bei ihrer ersten Wiederholung 49.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche des gastgebenden Georgia World Congress Centers. 2017 mit nur einer Halle gestartet, waren nun bereits zwei Hallen notwendig um die etwa 500 Aussteller unterzubringen, eine Zahl die um gut 14 Prozent zulegen konnte.

Alternierend zur IAA Nutzfahrzeuge in Hannover in einem zweijährigen Rhythmus veranstaltet, will sich das neue Format allerdings einstweilen nicht mit der Messe aus Deutschland und ihrem explizit internationalen Anspruch messen lassen. Die NACV konzentriert sich klar auf das US-amerikanische und kanadische Transportbusiness. Eine Verengung der Perspektive? Aus europäischer Sicht vielleicht ein wenig. Zu sehr unterscheiden sich dies- und jenseits des Atlantiks verfestigte Traditionen. Auch zwischen den hier wie dort üblichen Dimensionen liegen Welten – sowohl was zurückgelegte Distanzen als auch was Fahrzeuggrößen angeht. Nimmt man allerdings einzelne Details in den Fokus, landet man schnell wieder auf internationaler Ebene und bei Entwicklungen, die uns auch in Europa etwas angehen.

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Landscraper statt Skyscraper
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Landscraper statt Skyscraper

Verspringende und kaskadierende Etagen und ein vollständig begrüntes Dach bestimmen den Eindruck von Googles im Bau befindlicher Europazentrale in London. Entworfen von der Bjarke Ingels Group und dem renommierten Heatherwick Studio entsteht hier in direkter Nachbarschaft zum Bahnhof King’s Cross im kommenden Knowledge Quarter der britischen Hauptstadt ein Gebäude, so lang wie ein Skyscraper hoch, das mit seiner Dachlandschaft eben als „Landscraper“ durchgeht

Schon seit vielen Jahren plant das Unternehmen den Neubau der britischen Niederlassung im Herzen von London, kam bisher aber nie über das Planungsstadium hinaus. Einer Umsetzung in die Realität standen offenbar nicht nur Abstimmungsschwierigkeiten mit den beiden beauftragten Architekturbüros, sondern auch Streitigkeiten mit der Stadtverwaltung von London entgegen. Doch selbst eine mehr als vierjährige Pause und sogar der Brexit konnten an den Plänen nicht rütteln. Denn jetzt scheinen die diversen Probleme aus der Welt geschafft und der Konzern macht Nägel mit Köpfen.

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Schwergewicht als Saubermann
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Schwergewicht als Saubermann

Doosan bringt seinen ersten mittelgroßen Kettenbagger mit Stufe-V-Konformität auf den Markt. Das neue Modell DX300LC-7 verfügt über ein Kampfgewicht von 30 Tonnen sowie zahlreiche Merkmale, welche die Arbeit mit ihm nicht nur effektiver, sondern auch angenehmer machen

Die „7“ in der Typenbezeichnung steht beim Doosan DX300LC-7 für die Ausstattung mit Motoren der Abgasstufe V. Doch einzig bei dem neuen 6-Zylinder Doosan DL08 wollten­ es die Koreaner nicht bewenden lassen und gaben der im September vorgestellten neuen Generation des 30-Tonnen-Baggers noch eine ganze Reihe von Verbesserungen in Bezug auf Fahrerkomfort, Maschinenmanövrierbarkeit, Produktivität und Rentabilität mit auf den Weg, wobei sie sich vor allem auf einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und eine höhere Leistung konzentrierten.

Ein starkes Herz

Das neue 30-Tonnen-Modell von Doosan wird von einem emmissionsarmen Stufe-V-Motor auf Trab gebracht

Um dem DL08 bei seiner Überarbeitung ein der nunmehr strengeren Abgasnorm konformes Verhalten, sprich deutlich verringerte Emissionswerte, anzuerziehen, mussten die Doosan-Ingenieure eine ganze Menge Hirnschmalz investieren. Und fanden eine Lösung, die Vorschriften der Stufe V ohne Abgasrückführung einzuhalten: Sie sorgten dafür, dass während der Verbrennung ein größeres Luftvolumen zur Verfügung steht und steigerten auf dieser Basis die Prozesstemperatur, was zu einer deutlichen Reduktion der erzeugten Partikel führte.­

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Eine Wette auf die Zukunft
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Eine Wette auf die Zukunft

Mit der Investition in ein mit leistungsfähigem Fassi-Kran üppig ausgestattetes Fahrzeug setzt der Standort Wiesbaden der Einkaufsgenossenschaft „DEG – Alles fürs Dach“ auf eine steigende Nachfrage nach Hochkranleistungen und stellt sich damit höchst flexibel auf eine absehbare Entwicklung ein

Bis auf weiteres“, räumt der stellvertretende Niederlassungsleiter der DEG – Alles fürs Dach, Dirk Breidbach, ein, „ist der gerade erst übernommene Scania G410 mit dem beachtlichen Fassi-F455-Ladekran im firmeneigenen Fuhrpark eine Ausnahmeerscheinung.“ Schließlich habe man tagtäglich in erster Linie mit Dachziegeln, Dachsparren oder Dämmplatten zu tun – Materialien, welche Europas größte Einkaufsgenossenschaft für den Bedarf ihrer Kunden handelt, und für deren Auslieferung dem DEG-Standort Wiesbaden zahlreiche klassische Baustoff-Lkw zur Verfügung stehen. Doch der im schmucken Schwarz gehaltene Kran am Heck des jüngsten Neuzugangs der Fahrzeugflotte sprengt die üblichen Dimensionen eines Baustoffkrans bei weitem. Das sei auch gut so, gibt sich Breidbach überzeugt, denn dieser Kran soll nach dem Willen der Niederlassungsleitung nicht nur die üblicherweise ausgelieferten Baustoffe, sondern auch künftige Potenziale heben. Mit dieser nicht ganz unerheblichen Investition würde sich die DEG in einem ohnehin sehr dynamischen Umfeld auf eine klar erkennbare Entwicklung einstellen.

Soeben auf den Hof gefahren, ist der Fassi-F455-Ladekran des neuen Scania G410 von Jörg Pfaff zur Sicherung einer Retoure noch auf der Ladefläche abgestellt

Davon kann Disponent Andreas Harms ein Lied singen: „Die belieferten Unternehmen haben sich längst auf die von der DEG gebotenen kurzen Lieferzeiten eingestellt und verlassen sich gerne auch auf unsere große Flexibilität. So gehe ich, wenn ich morgens eine Materialbestellung reinbekomme, hinsichtlich des Liefertermins standardmäßig davon aus, dass wir das Material noch am gleichen Tag liefern sollen.“ Doch nicht nur das: Denn zugleich, fährt er fort, stiegen die Ansprüche. Die Zeitfenster zum Entladen würden immer kürzer, die Bedingungen auf der Baustelle zugleich immer schwieriger. Das sei der Grund, warum absolut notwendig sei, einige Fahrzeuge mit Ladekran auszustatten.

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Idealer Partner für ein raues Umfeld
Optimiert für den Einsatz in der Recyclingbranche: Bobcat TL43.80HF-WasteExpert

Idealer Partner für ein raues Umfeld

In der Abfall- und Recyclingbranche werden vielseitige Maschinen benötigt, die eine Vielfalt von Aufgaben bewältigen, auf engem Raum manövrieren und den ganzen Tag über maximal effizient und vollkommen sicher arbeiten können. Speziell auf diesen Einsatzbereich zugeschnitten führt Bobcat mit den „Waste-Expert“-Teleskopladern nun eine neue Maschinenreihe ein

Bei Bobcat stand die Arbeit in der Entwicklungsabteilung auch nach der Bauma nicht still. So zauberten die Amerikaner nur wenige Monate nach der Mega-Messe bereits eine neue Maschinenbaureihe aus dem Ärmel, von der in München nicht viel mehr als ein einzelner Prototyp zu sehen war. Den hatte die Marke, von den Bobcat-Ingenieuren speziell für die Arbeit auf Abfall- und Recyclinghöfen optimiert, zunächst als Versuchsballon präsentiert und aufgrund offenbar hinreichenden Zuspruchs auf dieser Basis flugs eine Serie entsprechender Maschinen zusammengestellt.

Vom Prototypen zur eigenen Baureihe

Insgesamt vier bewährte Bobcat-Konstruktionen, der TL35.70, TL34.65HF, TL38.70HF und TL43.80HF, werden nunmehr in einer sogenannten Waste-Expert-Ausführung angeboten. Wie ihre Pendants der Standardausführung verfügen sie über 74,5 Kilowatt/100 PS bzw. 97 Kilowatt/130 PS starke Bobcat-Motoren der Abgasstufe IV, einen geschweißten Kastenrahmen, der, wie die Amerikaner beteuern, selbst härtesten Einsatzbedingungen standhalten sowie eine hohe Bodenfreiheit bieten soll, und einen Ausleger aus hochfestem Stahl mit geschützt verbauten Hydraulikzylindern im bzw. unter dem Ausleger.

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